Orientalischer Tanz 

Bauchtanz ist eine faszinierende Kunst,
viel mehr als ein paar Schrittfolgen und Hüftschwünge       
Der orientalische Tanz - hierzulande sprechen wir meistens vom Bauchtanz, gilt als einer der ältesten Tänze der Welt. 
Erste Darstellungen stammen aus der Zeit der Pharaonen. 
Mit seinen typischen Beckenbewegungen ist er heutzutage nichts anderes als ein fernes Echo uralter Fruchtbarkeitsriten, wie sie uns in Skulpturen und auf Wand- und Vasendarstellungen überliefert sind. 
Durch Jahrhunderte blieb der Bauchtanz im ganzen Orient der Tanz der Frauen, nicht allein um Männer anzulocken, sondern ebenso zu ihrem eigenen Vergnügen - ein Tanz, dem sich die Frauen in den abgeschlossenen Frauengemächern eines fundamentalistischen Golfstaats ebenso hingeben wie im öffentlichen Trubel einer Hochzeit im Hilton. 
Ob arm oder reich, fromm oder weltlich, keine Vermählung ohne Bauchtanz - auf die Alma, die Hochzeitstänzerin, wird im Orient niemand gern verzichten.   
Der orientalische Tanz hat eine wunderbare Wirkung auf Körper und Seele. Seine weichen natürlichen Bewegungen lösen Muskelverspannungen im ganzen Körper. Das Gewebe wird gestrafft, Muskeln und Gelenke bleiben geschmeidig, der Stoffwechsel wird gefördert und der Kreislauf stabilisiert. 
Die Freude an der Bewegung befreit die Gefühle und hilft sich selbst und seinen Körper zu akzeptieren.   
Entdecke die Sinnlichkeit und Lebensfreude.